Eine Forscherin aus Australien behauptet, eine neue Delfinart entdeckt zu haben. Diese sichtete sie, nach eigenen Angaben, vor der Küste Melbournes. 150 der neuen Delfinart hat die Wissenschaftlerin, Kate Charlton-Robb, dort gesehen. Sie beschreibt sie als eine Unterart der Großen Tümmler, die jedoch andere körperliche Merkmale besitzen. "Das ist eine unglaublich faszinierende Entdeckung, da seit dem späten 19. Jahrhundert bislang nur drei Delfinarten formell beschrieben und anerkannt wurden", erklärt sie bei der Veröffentlichung. Der neuen Art gab sie den Namen "Tursiops australis". Den Beweis für ihre Aussage will sie mittels einer DNA-Analyse der Delfine führen.
Tierwelt
Samstag, 15. Oktober 2011
Dienstag, 13. September 2011
Krokodile aus Krokodilfarm entkommen
Nach einer Überschwemmung in Thailand, von der auch eine Krokodilfarm betroffen war, entkamen über dutzende Krokodile aus ihren Gehegen im Million Years Stone Park, als ein Damm brach, woraufhin mehrere Zäune unterspült wurden. 20 der Tiere konnten bisher wieder eingefangen werden. Wie viele von ihnen noch immer in der Touristenhochburg Pattya herum spazieren, wissen die Behörden nicht. Im MillionYears Stone Park lebt nach Angaben eines Park-Sprechers die grlßte Population an Salzwasserkrokodilen Thailands.
Sonntag, 21. August 2011
Achtung im Straßenverkehr
Gerade tierliebe Menschen möchten auch im Straßenverkehr Rücksicht auf Tiere nehmen, die unverhofft vor das Auto laufen. Dies kann allerdings zu rechtlichen Problemen führen, denn das Gesetz verlangt, dass eher ein Tier überfahren wird, als das man Personen- oder Sachschäden zulassen darf. Wird nach einem Unfall festgestellt, dass der Fahrer einen hohen Schaden hätte verhindern können, wenn er statt auszuweichen, ein Tier überfährt, kann er für seine Humanität gegenüber dem Tier zur Verantwortung gezogen werden.
Dienstag, 19. Juli 2011
Eichhörnchen sind Schuld - Zugausfälle
Die Deutsche Bahn AG findet auch immer eine neue Ausrede für ihre Zugverspätungen die, wie jeder mit ein wenig Grips erkennen kann, auf die hohen Arbeitsplatzstreichungen zur Gewinnmaximierung zurück zu führen sind. Jetzt hat ein Sprecher der Deutsche Bahn in einem Interview Wildtiere für viele Schäden und Zugverspätungen verantwortlich gemacht. Kleine Eichhörnchen, die die Oberleitungen anknabbern sorgen nach Angaben des Sprechers öfter mal für Kurzschlüsse, die dann zu kompletten Zugausfällen führen. Das häufigere Kontrollen, die natürlich nur bei ausreichend Personal möglich sind, dies verhindern könnten, verschweigt der Bahnsprecher natürlich wohlweislich.
Montag, 18. Juli 2011
Riesenschildkröte nach Verletzung erfolgreich ausgewildert
Nach einer dreimonatigen medizinischen Behandlung durch Experten in Hanoi, konnte eine der seltenen Riesenschildkröten wieder erfolgreich ausgesetzt werden, wie das Wissenschafts- und Technologieministerium Vietnams bekannt gab. Das rund 170 Kilo schwere und circa 100 Jahre alte Tier, hatte sich an einem Fischerhaken verletzt und musste behandelt werden. Riesenschildkröten sind vom Aussterben bedroht. Tatsächlich sind derzeit nur vier Tiere bekannt, zwei davon in Vietnam und zwei in China, die ein so hohes Alter erreicht haben. Riesenschildkröten wurden Jahrhundertelang wegen der angeblichen medizinischen Wirksamkeit ihrer Körperteile, ähnlich wie bei anderen Tierarten, gejagt und fast ausgerottet. Ob es überhaupt noch eine stabile Population an Riesenschildkröten gibt, ist nicht bekannt.
Samstag, 11. Juni 2011
Australier wollen 1,2 Mio. Kamele töten
Die australische Regierung überlegt derzeit einen an sie heran getragenen Vorschlag, 1,2 Millionen frei lebende Kamele zu töten. Diese gehören nicht zur ursprünglichen Fauna Australiens, sondern wurden von Menschen für den Transport in der Wüste eingebürgert und verwilderten, als sie nicht mehr gebraucht wurden. Eigentlich stören die Tiere kaum jemand. Aber Ökologen haben ich ausgerechnet, dass sie eine erhebliche Masse an CO2 ausstoßen und es deshalb, so die Argumentation, umweltfreundlich wäre, die Kamele zu töten. Außen vor gelassen wird allerdings dabei, dass die Kamele nicht mehr CO2 produzieren, als sie durch ihr Futter aufnehmen. Pflanzen speichern das CO2 während der Fotosynthese und verwandeln es in Sauerstoff. Das Problem sind nicht, wie auch für Rinder gern mal ausgerechnet wird, die Pflanzenfresser, die das erst kürzlich gespeicherte CO2 wieder freisetzen - und durch ihren Dünger dafür sorgen, dass neues Gras und andere Pflanzen wachsen - das Problem ist, dass wir in Erdöl, Erdgas und Kohle gespeichertes CO2 freisetzen, dass in einer Zeit gespeichert wurde, in der der CO2-Anteil in der Luft, den des Sauerstoffs bei weitem übertraf. Rinder und Kamele zu töten, wird unsere Probleme nicht lösen.
Mittwoch, 8. Juni 2011
Schildkröte mit 3 Flossen schwimmt 2.600 Kilometer
Obwohl ihr eine Vorderflosse fehlte, paddelte eine Wasserschildkröte vor der Küste Australiens über eine Strecke von 2.600 Kilometer im Meer. Eine der Vorderflossen musste ihr im vergangenen Jahr amputiert werden, nachdem sie sich in einem Fischernetz verfangen hatte. Danach statteten die Retter sie mit einem Peilsender aus, bevor sie das Tier wieder in die Freiheit entliesen. Auf die Art konnten sie sehen, wie lange das behinderte Tier überleben könnte und ob das Aussetzen einer ähnlich geschädigten Schildkröte möglich ist, oder sie doch lieber unter Menschlicher Obhut bleiben sollte. Darüber, welch weite Strecken die Schildkröte noch zurück legen konnte, staunten dann allerdings auch ihre Betreuer. "Das ist eine unglaubliche Leistung bei nur drei Flossen", freute sich der australische Tierexperte Brian Coulter.
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